Montag, 14. Januar 2008

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neujahrskarte

Mittwoch, 5. Dezember 2007

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Das bin ich....Kriegerin, Dunkelelfe und Schwertkämpferin....aber auch Landbesitzerin und Fotografin....in SL ist alles möglich.....!syn

Donnerstag, 2. August 2007

Mein zweites Leben

Wer mich sucht, kann mich jetzt hier finden...

www.secondlife.com

...unter dem Namen Synonyme Toll....


Manchmal muß man wieder zum Kind werden, um das Leben zu genießen....ich habe immer schon davon geträumt, mit einem Fallschirm zu springen, ohne das Risiko, mir dabei weh zu tun.....

Mittwoch, 5. April 2006

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Jetzt kann ich nur noch warten!!!IMG_5779

Donnerstag, 30. März 2006

Geschichten aus Südfrankreich



All denen gewidmet, die einen Olivenbaum von einer Eiche unterscheiden können!


Im Hinterland von Nizza liegt ein kleines, mittelalterliches Dorf hoch oben auf einer Bergspitze. Von dort kann man die Alpen und gleichzeitig das Mittelmeer sehen. Bei klarem Wetter, wenn der Mistral weht, sieht man sogar die Konturen Korsikas. Dort habe ich lange Jahre gewohnt. Wir zählten 120 Einwohner, die Kinder mitgerechnet, es gibt einen zentralen Dorfplatz, einen Krämerladen, eine Bar, ein Restaurant und die Dorfschule. Die Kirche steht mittendrin, und das zum Dorf gehörende Schloß überragt alle anderen Häuser. Bevor ich jedoch "runter" ins Dorf zog, lebte ich einige Jahre mit meiner Familie in einem alten Haus, zurückgezogen in den Bergen, mit unserem Vermieter als einzigen Nachbarn.

maison

maison1

Meine Geschichten erzählen von einfachen Menschen, verrückten Künstlern, vom Pastis, Vin rouge und Oliven, von Lavendel und Thymian.
Die Zeit dort vergeht langsamer, besonders wenn man auf einer der unzähligen kleinen Steinmauern in der Sonne sitzt und dem Wind zuhört, der wispernd durch die Olivenhaine streicht. In einem solchen Moment ist die Welt noch in Ordnung, und vor allem, sie verspricht, dass es auch ewig so bleiben wird.

Mittwoch, 29. März 2006

Marius

Seit einigen Monaten lebten wir nun in dem kleinen einsamen Haus in den Seealpen, im Hinterland von Nizza. Maurice hatte es uns nach langen Verhandlungen endlich vermietet.Da sein eigenes Haus nicht weit von unserem entfernt lag, sonst aber niemand außer uns dort in den Bergen wohnte, war es verständlich, dass er lange zögerte, bevor er sich eine Familie mit zwei lebhaften kleinen Mädchen, deren Eltern eingefleischte Stadtmenschen waren, in sein Haus holte.Doch sein anfängliches Mißtrauen wich schnell einer etwas rüden Kameradschaft. Schon seit vielen Jahren lebte er allein mit seinen beiden Jagdhunden und einigem Geflügel, ein Einsiedler fast wie der Alm-Öhi, der selten Besuch bekam und noch seltener seine ihm vertraute Umgebung verließ. Viele Olivenhaine standen auf seinem Land, dass terrassenförmig dem weiten Meer und der Sonne entgegen fiel, er baute alles an Gemüse an, was wir sonst nur aus dem Supermarché kannten, und hinter unserem Haus stand ein riesiger alter Backofen aus Stein, der regelmäßig von vielen Menschen aus dem drei Kilometer entfernten Dorf benutzt wurde.
Nach unserem ersten, heißen Sommer begann der Herbst mit zwei wichtigen Ereignissen für die Einheimischen: die Jagdsaison und die Trüffelsuche.
Maurice verließ sein Haus sehr früh am Morgen, nur begleitet von seinem Hund, und ging in die Berge zu den Plätzen, die nur er kannte und deren Geheimnisse er eifersüchtig hütete. Am Nachmittag kam er wieder, in beiden Händen schwere Plastikbeutel, bis oben hin vollgepackt mit schwarzen Trüffeln. Stolz klopfte er jedesmal an unser Fenster und schenkte mir ein paar davon, nachdem ich ausgiebigst seine Ausbeute bewundert hatte. Es war mir damals gar nicht bewußt, wie wertvoll seine Geschenke waren, zumal ich noch nie ein sonderlicher Pilzfan war. Viele unzählige Trüffelomelette später konnte ich diese nicht mehr sehen und verschenkte sie heimlich an Freunde weiter, die sie besser zu würdigen wußten.
Von Marius wußte ich nur, dass er kleine Jagdhütte ungefähr 50 Meter oberhalb unseres Hauses besaß, in der sich die Jäger regelmäßig vor und nach der Jagd versammelten. Ihn selbst hatte ich immer nur von Weitem gesehen, wenn er im Dorf in der Kneipe saß. Er war ein alter, knorriger Mann, der ein Bein beim Laufen nachzog und nur ein Auge besaß. Ein wenig unheimlich war er mir schon, und so ich ging ihm aus dem Weg, wenn ich ihn im Dorf traf.
Eines Tages, als ich mit meinen beiden Mädchen von der Dorfschule nach Hause kam, sah ich ihn vor unserem Haus stehen. Zögernd ging ich auf ihn zu, nicht ohne Lo und Lili an die Hand zu nehmen.
"Ist Maurice nicht zu Hause, kleine Frau?" fragte er mich mit tiefer Stimme und seinem typischen Akkzent dieser Gegend.
"Er ist im Dorf", antwortete ich knapp, bemüht, mich an ihm vorbei zu drängen, um ins Haus zu gelangen. Doch er vertrat mir den Weg.
"Ich brauche einen Schraubenschlüssel, sonst komme ich nicht in meine Hütte."
Ihm zu sagen, ich hätte keinen, wäre gelogen, ihn einfach weg zu schicken, wäre zu unhöflich, also nickte ich kurz, schloß die Tür auf und bat ihn ins Haus, wie es auf dem Land so üblich war, nicht ohne allerdings die Kinder zum Spielen auf die naheliegende Schafswiese zu schicken.
"Kommen sie rein."
"Ich warte lieber draußen."
Achsezuckend ließ ich ihn draußen stehen, holte schnell unsere Werkzeugkiste und ließ ihn daraus aussuchen, was er brauchte.
"Ich bring es gleich zurück", versprach er und verschwand um die Hausecke.
"Hat keine Eile", erwiderte ich murmelnd. Ich hatte mir nicht einmal getraut, ihn anzusehen, aus Angst in seine leere Augenhöhle zu starren.
Langsam schlenderte ich in meinen Gemüsegarten, um ein paar Tomaten zu holen, dann setzte ich mich vor die Haustür und genoß die warmen Sonnenstrahlen. Die Grillen sangen laut, eine Eidechse raschelte durch die Brombeerhecken, das Kolkrabenpaar, das jedes Jahr in den felsigen Bergen über uns nistete, drehte majestätisch seine Runden am Himmel. Langsam fielen mir die Augen zu...da hörte ich plötzlich meine Töchter, die ich mal belustigt, mal ärgerlich, zu den lautesten Kindern der Côte d'Azur ernannt hatte, heftig miteinander streiten. Seufzend erhob ich mich, um zu sehen, was sie so erboste.
"Lo hat mich in den Schafsdreck gestoßen", schrie Lili mir empört entgegen. Vier Jahre war sie, zwei Jahre jünger als ihre Schwester, aber definitiv stärker und auch lauter. Der alte Schafsstall, fast nur noch eine Ruine, war übersäht mit Kotkügelchen seiner seltenen Besucher und leider auch der Lieblingsspielplatz meiner Töchter.
"Wie oft habe ich euch schon gesagt, dass..."fing ich an, als plötzlich etwas an meinem Ohr vorbei zischte und mit einem pling gegen die Steinmauer vor uns schlug.
Wieder zischte es, pling, zisch pling...!
"Maman, was ist das", rief Lolo.
"Runter, schnell". schrie ich, packte meine Mädchen und warf mich über sie. Schon den ganzen Tag hatte ich Schüsse in den Bergen gehört, aber nicht weiter darauf geachtet, da wir gerade noch in der jagdfreien Zone wohnten. Eine Weile verging, und es wurde wieder ruhig um uns.
"Madame, geht es ihnen gut?" hörte ich plötzlich eine besorgte Stimme über mir. Marius stand vor uns, ein Gewehr in der Armbeuge.
"Sind sie verrückt", brüllte ich ihn an und sprang auf,"sie hätten uns verletzen können mit ihrem Scheißschrot."
"Das war ich nicht." Beruhigend wollte er seine Hand auf meinen Arm legen, doch ich zuckte zurück und stapfte wütend mit meinen Kindern zum Haus.
Maurice stand vor der Haustür und sah mir besorgt, aber auch ein wenig belustigt entgegen.
"Warum brüllst du den armen Marius so an, er hat die Jäger fast verprügelt, die hier herumgeballert haben."
Beschämt sah ich mich um. Marius stand wie ein kleiner Junge mit gesenktem Kopf immer noch mitten auf der Schafswiese und bewegte sich nicht.
Die letzten Sonnenstrahlen huschten über die alte Mauer am Wegesrand und verloren sich zögernd in den Olivenbäumen, als ich langsam auf Marius zuging.
"Entschuldigen sie bitte, es tut mir leid, sie so angeschrien zu haben, ich hatte Angst um die Kleinen", stotterte ich verlegen.
Ein breites, fast zahnloses Lächeln zerlegte sein Gesicht in unzählige Falten und Furchen, während er mir ein paar Trüffel und den Schraubenzieher in die Hand drückte.
"Danke für das Werkzeug", grinste er, blinzelte mir mit seinem einen Auge zu und stapfte pfeifend zurück zu seiner Hütte.
Dies war der Anfang einer sehr langen Freundschaft mit einem hilfsbereiten, guten Menschen.

Freitag, 24. März 2006

Wunschdenken

Wenn ich mir die Art meines Todes aussuchen könnte, schwanke ich zwischen zwei Möglichkeiten.
Ich bin sehr alt, aber klar im Geiste. Ich fühle meinen Tod herannahen und versammle meine Familie um mein Bett, um mich von jedem von ihnen verabschieden zu können. Dann schlafe ich sanft ein.
Oder aber, die egoistischere Variante: wenn ich es am wenigsten erwarte, am liebsten, wenn ich gerade sehr glücklich bin, trifft mich ein Hirnschlag...und AUS! Nur muß ich in diesem Moment allein sein, damit sich niemand aus meiner Familie Sorgen macht.

Leider kann ich es mir nicht aussuchen, aber eines ist gewiß...bevor ich sterbe möchte ich so gelebt haben, dass ich nichts zu bereuen hatte.

Dienstag, 21. März 2006

Frühlingskapriolen



Ich sitze mitten auf dem Gehweg in der Sonne zwischen Ostberliner Plattenbauten und vermatschten Gräsern und Sträuchern, meine Foto-Utensilien um mich verstreut, und versuche, einen Beweis für die Pünktlichkeit des Frühlings zu erbringen.
"Knips...knips...knips...was fotografieren sie denn da?"
Irritiert schaue ich hoch und sehe mich einer Gruppe von sechs 12-14jährigen Mädchen gegenüber. Dicht gedrängt stehen sie um mich herum und gucken auf mich herunter. Ich drehe mich wieder den Büschen vor mir zu.
"Schaut mal, da kommen endlich ein paar Knospen aus dem Boden, pünktlich zum Frühlingsanfang, die fotografier ich gerade", erkläre ich ihnen freundlich und hebe wieder meinen Fotoapparat vor die Augen.
"Wie langweilig...so'n blödes Unkraut...soll ich die kaputt treten?"
"Mach was du willst", antworte ich gleichgültig dem aggressiven Mädchen über mir, völlig auf die Pflanzen konzentriert. Erst als ich eine Bewegung hinter mir spüre und einen Fuß vor meinem Objektiv erblicke, wird mir meine missliche Lage bewußt. Eingekeilt von einer Mädchenbande sitze ich, unsichtbar für die übrigen Passanten, auf dem Boden, umringt von meiner relativ wertvollen Fotoausrüstung.
Mit einem plötzlichen Schrei zertritt das Mädchen die ersten Blumenknospen.
"Verschwinde...aber schnell...bevor ich aufstehe...!!"
Ich habe lange genug im alten Nizza gelebt, um vor so kleinen, aufmüpfigen Angeberinnen keine Angst zu haben, dennoch behalte ich meine Sachen auf dem Boden diskret im Auge.
"Wieso, sie haben mir doch gesagt, ich soll da drauftreten", höhnt die Kleine mir ins Gesicht.
Langsam hebe ich meine Kamera und richte das Objektiv auf sie.
"Sag das nochmal", fordere ich sie ruuhig auf.
"Los...komm...laß die doch...wir gehen...!" mischt sich sich eine Andere ein. Zögernd öffnet sich der Kreis um mich, und so plötzlich wie sie gekommen sind, so plötzlich sind sie auch wieder verschwunden.
Langsam packe ich meine Sachen zusammen, während ich ihnen mitleidig hinterher blicke.
Ihnen ist nicht einmal bewußt, was für ein schöner Tag heute ist!!

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Schmetterlings Flügelschlag

Von kleinen Ursachen und großen Wirkungen

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